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Mikrokosmos und Makrokosmos

Der Weg in den Kosmos führt in immer grössere Dimensionen: vom Mond zur Sonne, zu Planeten, zu Fixsternen, zu Sonnensystemen, Galaxien, Superhaufen usw. Zurzeit ist das beobachtbare Universum 78 Milliarden Lichtjahre gross; dahinter kommt das unbeobachtbare Universum.

Auf dem Weg nach innen, in den Körper, kommen wir in immer kleinere Dimensionen: Zellen, Organellen, Moleküle, Atome, Atomkerne, Quarks usw. Unser Körper ist nach innen genauso unendlich wie der Kosmos aussen. Nach innen wird es immer kleiner, nach aussen immer grösser.

Der Mikrokosmos, unser Körper, und der Makrokosmos, das Weltall, sind Spiegelbilder. Darum konnten die Babylonier und Ägypter einen Tierkreis entwickeln, der nach denselben Gesetzmässigkeiten gegliedert ist wie der menschliche Organismus. In der traditionellen abendländischen Medizin wurden diese Beziehungen in ein medizinisches System übersetzt und durch Paracelsus und andere in ganz Mitteleuropa verbreitet. Dieses System findet heute wieder zunehmendes Interesse und Anerkennung.

Nach dieser Anschauung ist der Mensch ein zwei-, drei-, vier‑, sieben- und zwölfgliedriges Wesen, dessen Ebenen in vielfach differenzierter Weise ineinander spielen. Die astrologische Betrachtungsweise der Medizin ist auch für das Gebiet der Bewegung gültig und in der Körpertherapie anwendbar.


«Wenn Sie später einmal mit Kindern oder Erwachsenen zu tun haben werden, die aufgeregt, unruhig und nervös sind, dann kann diese Lautfolge D F G K H eine beruhigende und lösende Wirkung ausüben.» Rudolf Steiner, 17. September 1912

Die eurythmischen Gesten der Konsonanten. Die Beziehungen der Konsonanten untereinander und zu den Vokalen. Ihre Verbindungen zum Tierkreissystem und zu den Planeten.