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Eurythmie: A in Action

Empfänglich, zentriert und geerdet. Boden bilden.
8 Übungen der Stufe 2, Dauer 14 Minuten, danach Pause und ggf. Nachruhe.

Mit diesen Eurythmie-Übungen zum A lernst du, offen zu bleiben, geerdet zu werden und einen kräftigenden, dich nährenden Boden zu bilden.

Einführende Videos


 
Fragen zu den Eurythmie-Übungen


B2    Versuche bei der Übung "A mit gebeugten Knien" Folgendes zu beachten:

  • Wenn du beim Beugen der Knie aufrecht bleibst, hilft dir das, dich vom Herzen aus mit der Erde zu verbinden?

  • Wenn du Becken und Zwerchfell entspannst, hilft dir das, tiefer in deinen Körper einzutauchen und dich tiefer in die Erde hineinzufühlen?

  • Wenn du die Arme unten leicht nach hinten streckst, wird die Aufrichte und das Kraftgefühl im Körper verstärkt.

  • Ein wenig Spannung in die Arme zu geben und sie bewusst zu strecken, kann dir helfen, den Ankerpunkt weiter nach unten zu bekommen.

  • Das Aufrechterhalten der Spannung in den Armen beim Aufrichten hilft dir, den Kontakt zu deinen Verankerungspunkten im Boden zu behalten.

C2    Welche Methode benützt du, um den Einstrom der A-Gebärde zu erleben und von ihr zurück auf die Fersen gebracht zu werden?

  • Beim Aufbau der A-Gebärde versuche ich zuerst soweit wie möglich mit den Armen nach vorne hinauszugreifen. Dann ziehe ich meine Arme aktiv ein wenig in meine Schulterblätter zurück und lasse mich davon nach hinten bringen.

  • Beim Aufbau der A-Gebärde gehe ich zusammen mit den hinausgreifenden Armen vor auf die Zehenspitzen. Dann versuche ich in meinen Armen und in meinem Körper einen Strom zu spüren oder zu erzeugen, der mich auf die Fersen zurückbringt.

D2    H mit den Schulterblättern

  • Schaffst du es, im Körper ein Gefühl der Leichtigkeit zu erzeugen und grösser zu werden, nur indem du deine Schulterblätter vorsichtig anhebst?

  • Folgendes kann dir helfen, dies zu erreichen:

    • Du kannst das Gefühl, grösser zu werden, dadurch unterstützen, dass du die Schultern beim Erlernen der Übung zuerst aktiv anhebst und das dann mit der Zeit immer mehr aus dem Gefühl heraus machst.

    • Hebe deine Schultern aufmerksam und aktiv, aber entspanne den Körper dabei.

    • Lasse deinen Atem auf das, was deine Schultern machen, reagieren, ohne ihn daran zu binden.

  • Das Gefühl, ständig grösser zu werden, aber dabei die Schulterblätter loszulassen und den Körper zu entspannen, ist in gewisser Weise ein Widerspruch und schwer zu erreichen. Denk daran:

    • Die Wirkung wird dadurch erreicht, dass du es versuchst. Nicht dadurch, dass du es erreichst!

    • Mach dir keine Sorgen, streng dich nicht an und übe ruhig und entspannt.

G2    A-H nach hinten und H-A nach unten

  • Kannst du in der Folge A-H - H-A  eine Verwandtschaft zum physiologischen Prozess der Gedächtnisbildung erleben?

  • Einen Eindruck von aussen aufnehmen (A), ihn loslassen und vergessen (H) und dann, wenn man ihn wieder haben möchte (H), erinnern (A).

  • Probiere das doch mal aus.

Text der Übungen


A2a  Die rechte Säule führt vorwärts

Stelle dich aufrecht hin und spüre deine rechte Säule. Aktiviere in deinem Kopf die Empfindung, vorwärts zu schreiten und lass das rechte Bein folgen. Komme wieder in deiner Mitte an und wiederhole die Übung. Der Kopf führt den Schritt.

A2b Die linke Säule führt rückwärts

Spüre jetzt deine linke Säule. Mach mit dem linken Bein einen Schritt rückwärts und lass den Kopf folgen. Komm wieder in deine Mitte zurück und wiederhole die Übung. Das Bein nimmt den Kopf mit.

B2    A mit Kniebeuge

Erspüre deine Mitte. Stelle einen Fuss nach rechts, den anderen nach links und spüre vom Herzen aus hinunter in die Erde. Beuge deine Knie leicht nach vorne und verlängere gedanklich deine Arme bis tief in die Erde hinein. Verankere deine Arme in der Tiefe und strecke langsam die Beine, ohne die Verankerung aufzugeben. Spüre die Kraft, die dir von unten her zuströmt.

C2    Von allen Seiten einströmendes, nährendes A

Bilde die A-Gebärde und durchstrahle deine Arme so, dass du das Gefühl hast, du erreichst damit den Umkreis. Versuche zu spüren, wie von überallher ernährende Kräfte in deinen Körper hereinströmen. Versuche dies in verschiedene Richtungen.

Siehe dazu auch das Video: Die Grundgebärde des A

D2    Die Schulterblätter als Fallschirm

Fühle dich immer grösser und grösser werden und lasse die Schultern davon mitnehmen. Lass die Schultern nach unten fallen, aber behalte das grosse Gefühl und spüre, wie es von den Schulterblättern nach unten strömt.

E2    H nach oben - Nachklang im Aufstrom von unten

Sende die Arme wieder weit nach oben, aber warte, bis du von dort eine Antwort spürst, und ströme mit dieser nach unten bis in die Erde hinein.

F2    H-A nach unten

Fühle dich weit werden, hebe die Schultern und lass sie locker nach unten fallen. Bilde die einströmende A-Gebärde und bemerke, dass die Qualität des H im A immer noch spürbar ist.

G2      A-H  –  H-A nach hinten nach unten

Verbinde die A-H Übung nach hinten mit der H-A Übung nach unten:
Einprägen – Loslassen --- Loslassen – Erinnern