Aktuelle Lektion
Kursinhalt

Woche 8: 29.06-07.07.26: Die Kraft der Gesundheit

Hinten sein und vorne sein, mein Stern über mir, mein Stern unter mir, mein Engel in mir. Aufströmen und abströmen, eng werden und weit werden, einströmen und ausströmen. Atmen. Dann fängt es an, dass man bewegt wird. Erstaunend, berührend, befreiend, ermutigend.
Das ist eintauchen und auftauchen. Wir haben den Text, den Namen, die Kraft der Gesundheit gegeben, weil hier jetzt die in uns wirkten Kräfte nicht als einzelne Kräfte angesprochen werden, sondern immer in ihrem Zusammenwirken, wie sie strömen, wie sie strahlen. Und so wirken sie auch zusammen in unserer inneren Gesundheit und Gebändigkeit. Als Menschen leben wir eigentlich zwischen unserem inneren geistigen Raum und dem äußeren Raum und repräsentiert wird das einmal durch den Raum hinter uns. Wir heben die Hände zur Seite und spüren mit dem Rücken den Schulterblättern, dem Hinterkopf und auch sogar den Beinen und den Armen in diesen Raum und dann merkt man, es zieht einen leicht zurück.
Und wir lassen diesen Zug eine Zeit lang wirken, ohne dass wir aber krumm werden dabei. Dann stellen wir innerlich und spüren in den vorderen Raum, indem wir uns als Menschen hineinbewegen, in dem Raum, in dem wir leben und wo wir auch unsere Liebe schenken. Dann spüre ich meinen Rücken, meine Schulterblätter, meine Flügel, Ströme im Rücken nach oben, lass die Arme wie Flügel steigen, geborene Streckungsenergie in die Arme, bis ich einen imaginären Kreuzungspunkt über mir bilde und ihn wie einen Stern erlebe, über mir, meinen Zenit, und merke dann, dass unter mir, spiegelbildlich dazu, auch ein Stern entstanden ist. Ich lass den Stern im Zenit los, lass die Arme schwerelos von den Flügeln getragen nach unten sinken und such den Stern unter mir auf und durch eine leichte Streck Energie in den Armen kann ich auch dort den Kreuzungspunkt unter mir bilden. Und wenn ich diesen hab, kann ich wieder merken, dass auch der Stern über mir leuchtet.
Dann lasse ich los und gehe mehr atmen in die Weite, spür mein ganzes Atemwesen und auch, dass das ein Engelwesen ist, das da in mir wirken kann, mein Engel, und geh dann so nach innen, dass ich das mit hereinnehme, kreuze die Hände, spür den Druckpunkt der Arme als Symbol für den Punkt in mir, in meinem Herzen, wo auch hier diese Kraft anwesend ist und wirkt. Mein Engel in mir. Dann richte ich mich an die in mir strömende Kräfte, greife nach unten, Ströme langsam mit den Händen nach oben, dass ich diesen Strom spür. Oben lasse ich los, wechsle und strömen wieder nach unten, aufstreben und abströmen. Ich lös die Handgelenke, lass den Strom gut nach unten weg, nehm die Hände neben meinen Körper und zieh jetzt meine Körper so zusammen, dass es auch die Hände mit ran zieht.
Die ganze Aura legt sich an den Körper an, eng werden. Und dann versuche ich so in meinen Körper reinzuspüren, dass sich alle seine Zellen und Poren ein bisschen ausdehnen und auch das Volumen meiner Aura sich größer anfühlt. Das nimmt die Hände auch ein bisschen mit nach draußen, weit werden. Als Drittes nehme ich meine Hände auf Herzhöhe und Ströme von außen mit den Hilfe der Hände auf meine Herzfrequenz zu, einströmen und lasse es wirklich in mich reinkommen, dann lasse ich los, wende und benutze die Hände, einen Strom zu erzeugen, der hinausführt, ausströmen. Und bei all diesen Prozessen haben Sie vielleicht gemerkt, das findet nicht nur da statt, wo ich grad was mach, sondern auch die Beine haben mitgeschwungen, ganz leicht.
Nicht stark, aber innerlich durchströmt. Bei diesem ersten Durchgang mit dem Strömen haben wir uns drauf konzentriert, ganz in dem Strömen zu sein, ohne uns dabei zu verlieren. Danach sagen wir uns aber auch, dass immer das Gegenteil passiert, sobald man in den Strömungsprozessen ist. Machen das Gleiche noch mal. Wir strömen auf, sind ganz im Strömen drin, merken dann aber, dass auch in uns 'n Strom nach unten geht und gehen auch mit diesem Strom nach unten mit passiv und merken, wie wir Wurzeln in den Füßen kriegen.
Und wenn wir die Hände drehen und abströmen, merken wir ab 'nem bestimmten Punkt, es richtet uns auch auf. Und wir lenken unser Bewusstsein auf die Ursachen, die diese Gegenströmungen wie von alleine bewirken. Und wir versuchen das auch beim engen Weitwerden. Also wir werden eng, ziehen die ganze Aura heran und merken aber, dass diese Konzentration auf 'ner anderen Ebene auch durch eine Weitung des Körperbewusstseins begleitet wird. Ich spür doch noch eine große Aura, aber ganz fein.
Dann werde ich groß, dehne mein Körperbewusstsein von der Körperseite her aus und geht da ganz rein und merk aber dann trotzdem, entsteht auch ein Zentrum, eine Vertikalität. Und beim Einströmen kann ich beobachten, ich ströme rein, aber ich kann's so tun, dass ich mich trotzdem nach vorne öffne und etwas nach vorne hinausgeht. Und wenn ich dann hinausströme, verliere ich mich nicht nur, ich werd nicht nur leer, sondern durch das Hinausströmen auf 1 anderen Ebene erfüllt mich auch etwas. Und wenn man dann loslässt, werden Sie wahrscheinlich bemerken, dass der Körper mit einem angenehmen Gefühl drauf reagiert, sich ausdehnt, voll wird und dadurch natürlich auch der Atem in uns ein- und ausströmt. Atmen.
Nicht ich atme, sondern es atmet in mir. Wenn der Körper in seiner Vitalität sich ausleben kann und aufblühen, dann entsteht 'n Raum, in dem auch unsere Seelenkräfte sich belebt und genährt fühlen. Dann fängt es an, dass man bewegt wird. Die Hände schicken wir vom Herz aus wie 2 Strahlen in die Umgebung und betasten die Umgebung. Und merken aber auch, dass umgekehrt ein ernährender Strom zu uns zurückkommt.
Wenn wir das merken, greifen wir den auf und bringen ihn uns noch etwas näher und zu Bewusstsein. Wir werden von dem berührt, was wir erlebt haben. Dann nehmen wir's ganz in uns hinein, in unser Innerstes und lassen's fruchtbar werden und merken, das gibt uns eine Kraft, die uns freimachen kann. Und wenn wir das gemerkt haben, dann können wir noch mal bewusst loslassen in den Raum unter unser Zwerchfell auch noch hinunterspüren, wo unsere Willenskraft leben und auch diese mit unserer Wärme umfangen und ihnen eben Mut machen oder Kraft geben, uns in die Welt zu tragen und zu begleiten. Dann bilden wir mit unseren Händen eine Parallele, wo wir einerseits unsere Körperlichkeit spüren und auf der anderen Seite der ganze Strom, der vom Herzen kommt.
Und beides zusammen lassen wir so fließen, dass es uns einerseits zentriert hält, aber auch in die ganze Unendlichkeit führt. Wir durchstrahlen diesen Raum und gleichzeitig strömen wir in uns auf und bilden Wurzeln nach unten. Es kann sich anfühlen, als würden wir in einem Fahrstuhl nach unten fahren. Oben lassen wir dann los, wenden den Innenraum nach außen, haben mehr die Verbindung zum Licht und führen dann die Hände langsam nach unten. Der eigentliche Weg nach unten findet im Innern des Körpers statt und die Hände begleiten den nur.
Ich geh innerlich runter in mir, spür meine Größe und spür, wie ich wie aus dem, wo ich vorher eingetaucht war, heraustauche und auftauche und da bin. Die Enge der Arme ist nur dazu da, dass mein Inneres reagiert und sagt, ich lass mich nicht eng machen und sie eigentlich mehr Weite erleben, als Sie's erleben würden, wenn die Arme nur normal an Ihnen herunterhängen. Eintauchen und auftauchen. Hinten sein und vorne sein. Mein Stern über mir, mein Stern unter mir, mein Engel in mir, aufstreben und abströmen, eng werden und weit werden, einströmen und ausströmen und immer das Gegenteil gleichzeitig, Aufströmen und abströmen, eng werden und weit werden, einströmen und ausströmen atmen.
Dann fängt es an, dass man bewegt wird. Erstaunend, berührend, befreiend, ermutigend. Das ist eintauchen und auftauchen. Hinten sein und vorne sein, mein Stern über mir. Mein Stern unter mir, mein Engel in mir, aufstreben und abströmen, eng werden und weit werden, einströmen und ausströmen und immer das Gegenteil gleichzeitig aufströmen und abströmen, eng werden und weit werden, einströmen.
Und ausströmen, atmen. Dann fängt es an, dass man bewegt wird, erstaunend, berührend, befreiend, ermutigend. Das ist eintauchen und auftauchen. Die Kraft der Gesundheit. Hinten sein und vorne sein, mein Stern über mir, mein Stern unter mir, mein Engel in mir.
Aufströmen und abströmen. Eng werden und weit werden, einströmen und ausströmen Und immer das Gegenteil gleichzeitig. Aufströmen und abströmen, eng werden und weit werden. Einströmen und ausströmen. Atmen.
Dann fängt es an, dass man bewegt wird. Erstaunend, berührend, ermutigend. Das ist Eintauchen. Und auftauchen.

Bookmarks

In diesem Video erklären wir dir die eurythmische Meditation "Die Kraft der Gesundheit".  In dem nächsten Video zeigen wir dir denselben Bewegungsablauf ohne Erklärungen. Die Videos sind auch Bestandteil des Kurses Eurythmische Meditationen.


 

Die Kraft der Gesundheit

Eine eurythmische Meditation.
Danach Pause und ggf. Nachruhe.

Hinten sein
Und vorne sein

Mein Stern über mir
Mein Stern unter mir
Mein Engel in mir

Auf- und Abströmen
Eng- und Weitwerden
Ein- und Ausströmen
Und immer das Gegenteil gleichzeitig

ATMEN

Dann fängt es an,
Dass man bewegt wird

Erstaunend
Berührend
Befreiend
Ermutigend

Das ist
Eintauchen
Und Auftauchen