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Der obere Mensch ...

In der empfindungsgetragenen Bewegung werden die Arme leicht und bewegen sich in einer seelisch wachen Atmosphäre, als würden sie von unsichtbaren Fäden getragen. Hebe ich die Arme in die obere Zone, wird die Verbindung des oberen Menschen zum Hinterraum spürbar. Auf diese Weise Rückwärtsgehen ist wie ein Nach-Hause-Gehen, ein Aufgenommen-Werden vom eigenen Engel. Es wird in der Regel als sehr angenehm empfunden.

Der obere Mensch ist ein Abbild des individuellen kosmischen Menschen. Er bringt Struktur, aber wenn es zu viel wird, dann verkrampfen wir uns. Im Körper geht der obere Mensch herunter bis zu den Füssen. Mal mehr, mal weniger. Wenn weniger, dann falle ich beim Tanzen über die Füsse des Partners oder bekomme den Rhythmus nicht in die Beine.

Menschen, bei denen der obere Mensch dominiert, sind empfindungsbetonte, auf Wahrnehmungsinhalte ausgerichtete Menschen. Sie werden oft als empfindlich erlebt, weil ihnen die Dinge unter die Haut gehen. Weil Empfindungen wie objektive Tatsachen erlebt werden, verführen sie zum Urteilen und Kritisieren

Obwohl Leben das Ziel des oberen Menschen ist, der Sinn seiner Inkarnation, kann er uns auch lebensfremd machen. Er kennt die Angst, denn er weiss, was passieren kann. Da sich das Geistige im Bilde über und hinter uns manifestiert, geht er lieber rückwärts als vorwärts, dorthin wo er herkommt.